Kopter, der Allesflieger

Der Kopter, der Allesflieger hinter der namentlich weiter verbreiteten Drohne

Der Kopter spielt hier die Hauptrolle und ist ein wahrer Alleskönner, der landläufig als Drohne bezeichnet wird. Kopter gibt es in vielfältiger Erscheinungsweise, wobei der Quadrokopter der am weitesten verbreitete sein dürfte. Das Präfix ‚Quadro‘ rührt von der Anzahl der Rotoren her: 4. Es gibt auch Kopter mit 6 und mehr Rotoren, die mit steigender Anzahl flugstabiler und ruhiger werden. Zudem kann durch eine steigende Anzahl an Rotoren das Absturzrisiko gemindert werden: fällt ein Rotor aus, sind immer noch genügend vorhanden, um den Kopter sicher und kontrolliert zu landen.

Kopter vs. Drohne

Den Kopter kennen wir seit jeher von Hubschraubern, die technisch gesehen auch Helikopter genannt werden. Etymologisch (Abstammung des Begriffs) vereinfacht gesagt setzt sich der Helikopter aus den beiden griechischen Begriffen Helix (Spirale, Windung) und Pteron (Flügel, Feder) zusammen. Die Drohne hingegen kennen wir von den Bienen. Seit sich die fernsteuerbaren Flugzeuge auch beim Militär durchgesetzt haben, findet man auch dort Drohnen. Diese sind in der Regel für Aufklärungs- aber auch für Angriffsmissionen gedacht. Im Gegensatz zu den Koptern, die auf der Stelle schweben können, sind Drohnen in der Regel sogenannte Starrflügler, die zwar wesentlich schneller und weiter fliegen können, die aber eben nicht auf der Stelle schweben können. Dies ist auch der gravierendste Unterschied, weswegen wir an dieser Stelle von Kopter sprechen und nicht von Drohnen.

Kurzum:

  • Drohnen sind militärisch ‚vorbelastet‘ und in der Regel Starrflügler.
  • Kopter sind Drehflügler und eignen sich daher ideal für Fotografie und Filme aus der Luft.